Martin Sonneborn
Wenn es nach dem Willen der offenbar von imperialem Phantomschmerz befallenen Kriegsarschgeigen Keir Starmer & Macron geht, dann tritt die "Koalition der Willigen" (deutsch für: Coalition of the Killing) heute in ihre "operationale Phase" ein, was auch immer das nach der Annäherung zwischen Russland und den USA noch bedeuten soll. Der gewiefte Bankier Macron hatte sich als „Mozart der Finanzen“ (vor der Wahl) zwar bewerben lassen, das Land aus Versehen aber (nach der Wahl) so stark verschuldet wie kein Präsident jemals zuvor.* 1.000 Milliarden Euro - ein Drittel der gesamten Staatsverschuldung - gehen allein auf seine Kappe, während er zeitgleich eine nicht enden wollende Kaskade an Unternehmensinsolvenzen, 5 oder 10 Millionen Arme - je nach Zählung und Statistik - und eine irrwitzige Steuer nach der anderen aus dem Hut gezaubert hat*: In einer einzigen (prototypischen) Woche wurde in Frankreich eine Steuer auf gebrauchte Bücher eingeführt, eine Steuer auf Gartenhäuschen und Verandas, eine Steuer für jeden Arzttermin (5 Euro), eine Steuer auf das persönliche Weiterbildungskonto (compte CPF) und: eine Steuer auf Baguette-Tüten.
Dazu argumentiert Macron, Napoleonkomplex auf zwei Beinen und „Wagner des großen Untergangs“, als hätte er schon einen dieser inoperablen Granatsplitter im Schädel. Nichts von dem, was er (z.B. in seiner letzten TV-Kriegsansprache) sagt, - „DIE HEIMAT BRAUCHT DICH!“ - würde einer seriösen logischen, (geo)politischen, historischen, juristischen oder moralphilosophischen Prüfung auch nur einen Kanonenschlag lang standhalten, aber wen juckt’s. Kein Fakten- oder Grips-Checker in Sicht, um es überhaupt infrage zu stellen. Wir leben in harten, wir leben in finsteren Zeiten, wenn jedes Gespräch über Frieden schon ein Verbrechen sein soll, weil, so die dänische Ministerpräsidentin Mettwurst Frederiksen, der Frieden gefährlicher sei als der Krieg. BLABLA, das Leben gefährlicher als der Tod & die Frage gefährlicher als die Antwort. Noch ein Stück Panzerschokolade? Steuern auf „unproduktives Kapital“ werden bereits vorbereitet, weil es - „DIE HEIMAT BRAUCHT DICH!“ (Macron) - natürlich fast schon ein Verbrechen ist, sein normales Geld auf einem normalen Girokonto „schlafen“ zu lassen, anstatt es dem Staat für seine Kriegsproduktion zur Verfügung zu stellen.*
Von 100 Euro Rüstungsausgaben in der EU fließen bereits jetzt - je nach Zählung und Statistik - zwischen 63 und 80 direkt in die Taschen US-amerikanischer Rüstungskonzerne. Ein Großteil des den nominell „europäischen“ Waffenläden zufließenden Rests, fließt über deren Eigentums- und Beteiligungsstruktur auch wieder ab: an die üblichen Verdächtigen aus dem Vermögensverwaltungsgeschäft der USA. (BlackRock & Co) Wie die EU, nachdem Frau vonderLeyen sie immerhin eigenhändig ruiniert hat, ihrem jüngsten Meisterplan zufolge nun wieder „wettbewerbsfähig“ werden soll, indem sie sich mit 800 Milliarden verschuldet, von denen sie geschätzte 600 bis 700 Milliarden, noch bevor sie überhaupt gedruckt sind, in die Vereinigten Staaten überweist, bleibt ein unter ihrem frisierten Betonhelm strengst gehütetes Geheimnis. Aber wen juckt’s. Kein Fakten- oder Grips-Checker in Sicht, um es überhaupt infrage zu stellen: Große Schulden, kleine Schulden. Kleine Waffen, große Waffen. Und ein konstanter Finanzmittelabfluss an Ftznfrtzens Freunde jenseits des Atlantik. Den - angeblich aus der EU ausgetretenen - Briten ergeht es nicht besser. Ex-Staatsanwalt, Assange-Verfolger und Arbeiterführer „Sir“ Keir Starmer, den die Briten ihres verrückten Wahlsystems wegen im letzten Sommer gewählt haben, obwohl sie ihn noch nicht einmal leiden können*, hatte schon in der ersten Woche im Amt jedes seiner halbherzig zusammengelogenen Wahlversprechen vergessen*:
Milliarden an „Hilfen“ für Eisenhowers „militärisch-industriellen Komplex“ und Selenskis Ukraine (3 Mrd. im Jahr), während er Millionen britischen Rentnern die winter fuel allowance (Winterkraftstoffzulage) streicht, die Sozialhilfe für Behinderte kürzt, die Studiengebühren und die Gemeindesteuern erhöht, die Vererbung von Ackerland durch erhöhte Steuern praktisch unmöglich macht und Energie- & Lebenshaltungskosten steigen. Briten beschleicht mittlerweile der Eindruck, dass ihr Premier nur noch über die Ukraine redet, sich nur noch um die Ukraine kümmert und nur noch tätig wird, wenn es um die Ukraine geht.* Ob er selbst wirklich glaubt, was er seinen (Ex-)Wählern in öden Fernsehrunden erzählt, etwa dass Russland seine heruntergekommene Insel „in der Luft, zu Wasser und AUF DER STRASSE (?!?) bedrohe“, ist hinter der einschläfernden Fassade seines a(r)schgrauen Wachsfigurengesichts schwer auszumachen.* „Ich schlage vor, er poliert seine Stiefel, bügelt seine Uniform und macht sich schon einmal auf den Weg“, ist im britischen Internet zu lesen. Schön wär’s. Und nun soll es wieder einmal eine „Koalition der Willigen“ sein. Für die Jüngeren aus diesem Anlass noch einmal eine kurze Erinnerung an das Original: Die „Koalition der Willigen“ des unübertroffenen Schwachmaten George W. Bush, die 2003 völkerrechtswidrig den Irak überfiel, dies mit einer von willigen Medien weiterverbreiteten Lüge angeblicher Massenvernichtungswaffen begründete, die es nie gab, 3.000 Milliarden Dollar Steuergeldes verbrannte und über 500.000 Tote hinterließ.
Und damals waren 3.000 Milliarden echt noch Geld! Smiley Als Gerhard Schröder und Jacques Chirac seinerzeit - übrigens gemeinsam mit Wladimir Putin - ihre Teilnahme an diesem von Bush & Blair orchestrierten Verbrechen ablehnten, war das nach unserer Erinnerung das letzte Mal, dass die Politik in der EU tatsächlich noch an eigenen Interessen, europäischen Werten und geltendem Völkerrecht ausgerichtet war - und nicht an den geopolitischen Begehrlichkeiten der USA und einer primitiven Hegemonialmachtserhaltungsdoktrin, die heutige EU-Vertreter noch immer unter dem Namen „regelbasierte Weltordnung“ weiterblöken. BLÖKBLÖK. P.S.: Wenn es nach Merkel oder F.T.Z.N.F.R.T.Z Merz gegangen wäre, wäre Deutschland schon bei der letzten Koalition der Kriegsarschgeigen dabei gewesen. * Etwaige Parallelen zur Situation in Deutschland wären rein zufällig.
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