Das „Volk“ der Rechtsradikalen
Sie wollen Millionen Menschen vertreiben. Das schreiben und sagen sie. Ziel der Rechtsradikalen im ideologischen Vorfeld um Martin Sellner ist die Verharmlosung von völkischen Begriffen. Damit soll das Konzept der „Remigration“ normalisiert werden. Einige Medien lassen sich offenbar auf diese Vernebelungsstrategien ein. Eine Einordnung.
Deutschland befindet sich im Bundestagswahlkampf und Migration ist dabei eines der zentralen Themen. Die Recherche „Geheimplan gegen Deutschland“ hat vor einem Jahr gezeigt, welche Brisanz das völkische Konzept der „Remigration“ hat. Und es ist aktueller denn je. Denn trotz der Diskussionen hat die AfD gerade erst auf dem Parteitag in Riesa am 11. und 12. Januar den Begriff „Remigration“ in ihr Wahlprogramm gehievt. Alice Weidel hat den Begriff sogar offensiv in ihrer Rede verwendet. „Wenn es dann Remigration heißen soll, dann heißt es eben Remigration“, sagte Weidel in ihrer Eröffnungsrede in Riesa.
Zwei Tage vor dem AfD-Parteitag veröffentlichte die Wochenzeitung Zeit einen Text, für den ein Reporterteam über mehrere Monate Gespräche geführt hatte, über die CORRECTIV-Recherche. Die Zeit wirft darin viele Fragen zur Recherche von CORRECTIV und der Veranstaltung in Potsdam im November 2023 auf.
CORRECTIV beantwortet entscheidende Fragen hier (zum Teil erneut).
Einleitung
Was wurde in Potsdam gesagt?
Wie präzise sind die Zitate?
Waren in Potsdam Rechtextreme anwesend?
Hat Sellner auch die „Remigration“ von „nicht-assimilierten Staatsbürgern“ vorgeschlagen?
Ist „Remigration“ im Konzept von Sellner nicht ein harmloser Begriff, der auf Freiwilligkeit beruht?
Was ist der völkische Hintergrund von Sellners Weltbild?
Was bedeutet „maßgeschneiderte Gesetze“ im historischen Kontext?
Wie bewerten Gerichte Sellners Konzept der „Remigration“? Wäre es mit dem Grundgesetz vereinbar?
Stellt Sellners Konzept der „Remigration“ die rechtliche Gleichheit aller Staatsangehörigen in Frage?
Geht es bei Sellners Konzept der „Remigration“ vielleicht doch nur um „Einzelfälle“?
Ging es in Potsdam um einen „Masterplan“?
In welchem Zusammenhang steht die historische Aufarbeitung der Verbrechen des Nationalsozialismus in Deutschlands mit Sellners „Politik der Remigration“?
Warum muss das Wort „Remigration“ eingeordnet werden?
Was unterscheidet das Konzept der „Remigration“ von den Forderung nach geregelter Migration der CDU/CSU?
Was bedeutet, dass die AfD die „Remigration“ in ihr Programm für die Bundestagswahl aufgenommen hat?
Weiterlesen:
https://correctiv.org/aktuelles/neue-rec...echtsradikalen/
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