Die Teilnehmer der Klimastreiks bekommen Unterstützung von den Wissenschaftsprofis
Eine Stellungnahme hat in der Schweiz, Deutschland und Österreich innerhalb weniger Tage mehr als 12 000 Unterzeichner unter Wissenschaftern gefunden. In dem Dokument wird die Klimapolitik in den drei Ländern als unzureichend kritisiert.
Seit Monaten setzen sich vorwiegend jugendliche Demonstranten in vielen Ländern für mehr Klimaschutz ein. Ihre Anliegen erklärten am Dienstag mehr als 12 000 Wissenschafter in der Schweiz, Deutschland und Österreich in einer Stellungnahme für «berechtigt und gut begründet».
Um die globale Erwärmung – wie im Pariser Abkommen von 2015 vereinbart – deutlich unter 2 Grad Celsius zu halten, komme es darauf an, die Nettoemissionen von CO2 und anderen Treibhausgasen spätestens zwischen 2040 und 2050 auf null zu reduzieren. Eine schnellere Absenkung würde die Wahrscheinlichkeit erhöhen, die Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Alle fossilen Energieträger sollten durch klimaneutrale Energiequellen ersetzt werden. Dieser Wandel müsse in Europa «unter Berücksichtigung von globaler Klimagerechtigkeit» sogar noch deutlich schneller ablaufen, heisst es in der Stellungnahme.
Die Wissenschafter prangern in dem Dokument darüber hinaus das zu langsame Tempo und den unzureichenden Umfang an, mit dem die Bereiche Energie, Ernährung, Landwirtschaft, Ressourcennutzung und Mobilität umgebaut werden. Demnach ist die Klimapolitik nicht nur in Deutschland und Österreich ungenügend. Die Schweiz habe den Ausstoss an Treibhausgasen seit 1990 kaum verringert; die Revision des CO2-Gesetzes sei vorerst gescheitert.
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https://www.nzz.ch/wissenschaft/klimastr...weiz-ld.1466541
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