Von schwarzen und grünen Nullen
Von Paul Steinhardt
Die Grünen sind im Aufwind und es wird sogar über einen kommenden grünen Kanzler spekuliert. Wer sich davon allerdings eine wirtschaftspolitische Trendwende erwartet, der dürfte herb enttäuscht werden.
Deutschland wird immer grüner. Zunächst einmal kommt die ökologische Wende zwar nur in den Ergebnissen zur sogenannten Sonntagsfrage zum Ausdruck – aber immerhin. Die Grünen sind jedenfalls bei den Bundesbürgern super-in. Es scheint sich sogar nur noch die Frage zu stellen, wer von ihren beiden Bundesvorsitzenden der nächste Kanzler wird.
Für den Chefredakteur der Welt, Ulf Poschardt, ist die Antwort aus „naheliegenden feministischen Gründen“ klar: Die nächste Kanzlerin ist die „durchsetzungsstarke Frau Baerbock“. Man hört sogar, sie verstehe „was von Wirtschaft“. Auf dem „Tag der Deutschen Industrie“ sei ihr mehr Beifall zuteil geworden, als Christian Lindner, der nun fraglos wirklich sehr viel „von Wirtschaft“ versteht. Eine Industriestrategie wie die Peter Altmaiers klingt für Baerbock jedenfalls nach „Planwirtschaft“. Dieser Klang gefällt ihr gar nicht, was wiederum den Industriekapitänen sehr gut gefällt.
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