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Caroline Kraft und Elisabeth Wellershaus: Politisch, Poetisch, Polemisch

#1 von Sirius , 25.03.2025 11:21

Caroline Kraft und Elisabeth Wellershaus: Politisch, Poetisch, Polemisch

Zum zehnjährigen Jubiläum der feministische Kolumne "10 nach 8", die wöchentlich auf "Zeit Online" erscheint, haben die Redaktionsmitglieder Caroline Kraft und Elisabeth Wellershaus eine Anthologie herausgegeben - mit 30 ausgewählten Texten der letzten Jahre.
von Andrea Schwyzer
Manchmal lässt ein einzelner Satz vermuten: Hier schreibt eine Frau. Ein Satz, wie beispielsweise dieser:
"Ich mache uns Umstände, finde ich."

Gelesen bei Lin Hierse. Und was, wenn es nicht allein um einen Satz geht, sondern um die Tonalität? Wie schreiben Frauen? Für Aiki Mira, non-binärer Science-Fiction-Star, fühlt es sich so an:
Im Schreiben fließt mein Körper über vor Verlangen, ist zum Platzen voll mit zahllosen Vorstellungen von dem, was sein könnte. Den schreibenden Körper verstehe ich daher immer auch als trans*Körper, als eine sehnsuchtsvolle Ausrichtung auf das Werden. Ein schreibender Körper ist ein utopischer Körper, weil er zum Ort wird, an dem Utopien entstehen.

30 Kolumnen aus zehn Jahren sind in der Anthologie "Politisch, poetisch, polemisch" versammelt. Ausgesucht wurden sie von Caroline Kraft und Elisabeth Wellershaus, beide Redakteurinnen des Frauenkollektivs "10 nach 8". Verhandelt werden Themen wie Flucht, Familie, Krieg, Rassismus, Sexismus.
Mit siebzehn erzählt jemand herum, dass ich irgendwo hinter der Disco "in den Wiesen" Sex gehabt hätte. Ich war weder "in den Wiesen" noch hatte ich Sex, ich war immer noch Jungfrau. Ein anderer behauptete, ich sei verklemmt und wolle keinen Sex, dabei war das nie Thema in unserer zweiwöchigen Beziehung. Noch ein anderer sagt - oder waren es mehrere? -, ich sei eine Nutte, die mit jedem herummacht.

Weiterlesen:

https://www.ndr.de/kultur/buch/tipps/Pol...ershaus100.html


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Sirius
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