Und einsamer als je zuvor,
lieg' ich dir in den Armen.
Denn wieder öffnet Tür und Tor,
Abschied kennt kein Erbarmen.
So dicht an mir, so fern bist du.
Wie stark ist deine Mauer?
So tief und schmerzlich immerzu.
Mein Herz speit Schwermutsschauer.
Steh still und höre auf zu pochen!
So kalt auf feuchtem Leinen.
Und aller Trost ist längst zerbrochen,
ach könnt ich weinen, weinen..
"Leg dein ganzes Sein in dein geringstes Tun" (Pessoa)
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Das ist ein anrührendes Abschiedsgedicht mit einer wundervollen letzten Strophe. Wie gemalt!
Sirius
Reset the World!
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Ach,... kama, das ist so traurig und doch so schön!
Tröstenden Gruß
scrab
Schenke der Welt mein Lächeln,
morgen lächelt sie zurück.
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Da schließ ich mich gerne an, wunderschön - traurig geschrieben.
Seufzend, aber gern gelesen.
Lieben Gruß
Jonny
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Und wieder danke ich euch ganz herzlich für die Kommentare und die Zeit, die ihr mir geschenkt habt!
"Leg dein ganzes Sein in dein geringstes Tun" (Pessoa)
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Liebe kama,
bin sehr gerührt, schöne Zeilen...Danke.
Lieben Gruß
Letreo
Schreiben macht schön.
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wer diese Zeilen schreiben kann, der sollte lachen, lachen, lachen,
das Leben es fängt wieder an, mit all den schönen Sachen.
LG vom Taxi...
Das ist lieb und tröstlich, vielen Dank, Taxi!
"Leg dein ganzes Sein in dein geringstes Tun" (Pessoa)
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