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Österreichs Superreiche: Wer zieht die Fäden?

#1 von Sirius , 13.03.2025 13:37

Österreichs Superreiche: Wer zieht die Fäden?

Die hohe Vermögenskonzentration in Österreich untergräbt die demokratische Teilhabe der Mehrheit. Wie der Geldadel mit Politik und Medien verbandelt ist und seine Interessen im Verborgenen durchsetzt, untersuchte kürzlich eine Studie der AK Wien.
Du bist die Hure für die Reichen“, instruierte der frühere Generalsekretär im Finanzamt, Thomas Schmid, einst per Chatnachricht einen Kollegen, nicht zu vergessen, für wen er wirklich arbeitet. Unbestritten lässt sich wohl festhalten, dass Superreiche in Österreich in beträchtlichem Maße Einfluss auf die politischen Geschehnisse nehmen wollen und das auch können.
Aber wer sind diese Superreichen? Wie interagieren sie, und wie beeinflussen sie Politik und Gesellschaft? Diese Fragen versuchte ein kleines Team von Wissenschaftler:innen der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) im Auftrag der Arbeiterkammer Wien zu beantworten. Es unterzog 62 österreichische Haushalte, deren Vermögen mehr als 500 Millionen Euro umfasst, einer Netzwerkanalyse.

„Selbst unter diesen 62 reichsten Haushalten kumulieren sich 44 Prozent des Vermögens in den Top Five“, sagt Lukas Cserjan. „Es sind also wirklich ganz wenige Familien, in denen sich der Reichtum konzentriert.“ Cserjan ist Ökonom am Institut für die Gesamtanalyse der Wirtschaft der JKU und Co-Autor der vorliegenden Studie. „Wir reden hier von 62 Familien oder Einzelpersonen unter neun Millionen Menschen in Österreich. Durch unsere Studie können wir zeigen, wie sie in einem Netzwerk miteinander verbunden sind. Wir können sagen: Das hat System.“

Doch dieses System aufzuzeigen ist gar nicht so einfach – es gibt kaum belastbares Datenmaterial. Für ihre Studie arbeiteten die Forscher:innen mit den Selbstauskünften von Superreichen über das eigene Vermögen. Eine wichtige Quelle waren die Reichenlisten, die Magazine wie „Trend“ oder „Forbes“ regelmäßig publizieren. Dieses Material nutzte das Team, um sich die sozialen Verbindungen und den Besitz der Superreichen anzuschauen. Knotenpunkte wurden identifiziert: gemeinsame Anteile an Firmen, dieselben Vermögensverwalter:innen oder auch gemeinsame politische Freundschaften und Medienkontakte.

Weiterlesen:

https://www.arbeit-wirtschaft.at/reichtu...arbeiterkammer/


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Sirius
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