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Stephan Lamby: Dennoch sprechen wir miteinander

#1 von Sirius , 19.02.2025 16:29

Stephan Lamby: Dennoch sprechen wir miteinander

Stephan Lamby legt ein spannendes Buch über Menschen vor, die Trump, Milei oder die AfD wählen.
Die Welt ist aus den Fugen geraten. Und niemand weiß genau, warum es so ist. Fast in jedem Land lässt sich der Aufstieg autoritärer Politikertypen beobachten. Es geht nicht um Staaten des sogenannten globalen Südens, es sind die Länder des reichen Nordens, in denen sich etwas maßgeblich verschiebt. Aber warum ist das so? Die Europäer, die Nordamerikaner, sie liegen immer noch mit ihrem Wohlstand über dem, was in anderen Ländern an Lebensstandard erreichbar ist. Auch die zunehmende soziale Ungleichheit hat diesen Vorsprung vor vielen anderen Gesellschaften nicht verändert. Was ist es also? Ein Gefühl? Eine Vorahnung, dass alles schlechter wird? Oder die Folge struktureller Veränderungen, die noch nicht auf Begriffe gebracht wurde, aber bereits massiv die Formationen der Gesellschaften verändert?

Am besten fragt man einfach die, die es wissen sollten, die Menschen. Das könnte zumindest ein Schritt sein, um mehr zu erfahren über die Motive der Leute, Politiker wie Trump, Wilders, Le Pen oder Weidel ihre Stimme zu geben. Der Filmemacher Stephan Lamby hat genau das getan.
Und hierfür hat er gleich mehrere Reisen angetreten, um mit diesen Leuten ins Gespräch zu kommen. Zum Beispiel mit seinem Cousin Martin, der in den USA lebt und ein begeisterter Anhänger von Donald Trump ist. Lamby hat langjährige Beziehungen zu den USA, seine Tante ist vor vielen Jahrzehnten dorthin ausgewandert und hat ihr Glück versucht. Ihr Leben war wechselhaft, und aufgrund der vielen Rückschläge kann man es, verglichen mit der deutschen Normalität, als einigermaßen spektakulär beschreiben. Doch bei allen Herausforderungen, die sie hatte, ist Lambys Tante immer noch eine überzeugte Demokratin, die den Bodenkontakt nie verloren hat.

Weiterlesen:

https://www.fr.de/kultur/literatur/trump...n-93579151.html


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Sirius
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